Website erstellen lassen — worauf der Mittelstand achten sollte
Die Website ist Ihr wichtigstes Vertriebswerkzeug
Für viele mittelständische Unternehmen ist die Website immer noch „die Seite, die der Neffe vor fünf Jahren gemacht hat”. Das Problem: Im Jahr 2026 ist eine Website kein statisches Schaufenster mehr — sie ist ein juristisches Dokument, ein Vertriebskanal und oft der erste Kontaktpunkt mit potenziellen Kunden.
Wer heute eine Website erstellen lässt, muss mehr bedenken als Design und Texte.
5 Punkte, die Entscheider oft übersehen
1. Rechtssicherheit ist nicht optional
Seit Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) für digitale Angebote. Zusammen mit der DSGVO, dem TDDDG und den Impressumspflichten nach §5 DDG ergibt sich ein Regelwerk, das die meisten Agenturen nicht vollständig abdecken.
Fragen Sie Ihren Dienstleister: „Wie stellen Sie sicher, dass meine Website DSGVO- und BFSG-konform ist?” Wenn die Antwort „das machen wir schon” lautet — haken Sie nach.
2. SEO beginnt bei der Architektur
Suchmaschinenoptimierung ist keine Schicht, die man nachträglich aufträgt. Die URL-Struktur, die Ladegeschwindigkeit, strukturierte Daten (Schema.org) und die Core Web Vitals müssen von Anfang an stimmen. Eine nachträgliche SEO-Optimierung kostet oft mehr als eine saubere Erstentwicklung.
3. Google Fonts sind ein Abmahnrisiko
Klingt nach einer Kleinigkeit, ist aber ein reales Problem: Wer Google Fonts über die Google-Server einbindet, überträgt IP-Adressen an Google — ohne Einwilligung. Das Landgericht München hat 2022 dafür 100 € Schadensersatz zugesprochen. Seitdem gibt es Abmahnwellen.
Die Lösung ist einfach: Self-hosted Fonts. Jede seriöse Agentur sollte das standardmäßig so umsetzen.
4. Cookie-Consent ist mehr als ein Banner
Viele Websites zeigen einen Cookie-Banner an, laden aber trotzdem Google Analytics oder Facebook Pixel im Hintergrund — bevor der Nutzer zugestimmt hat. Das ist ein klarer Verstoß gegen das TDDDG (§25). Ein korrekter Cookie-Consent muss technisch sicherstellen, dass kein Tracking-Skript vor der Einwilligung geladen wird.
5. Der Technologie-Stack entscheidet über die Zukunftsfähigkeit
WordPress betreibt einen Großteil des Internets — aber für B2B-Websites im Mittelstand ist es oft die falsche Wahl. Ständige Updates, Plugin-Abhängigkeiten und Sicherheitslücken verursachen laufende Kosten.
Moderne Frameworks wie Astro oder Next.js erzeugen statische, schnelle Websites ohne Datenbank — weniger Angriffsfläche, bessere Performance, geringere Wartungskosten.
Wie wir es bei SL-SP machen
Jede Website, die wir entwickeln, durchläuft unseren eigenen WebPrüfer — einen automatisierten Scanner mit über 90 Prüfungen. Das bedeutet:
- DSGVO-Konformität — Datenschutzerklärung, Cookie-Consent, Auftragsverarbeitung
- BFSG-Prüfung — Barrierefreiheit nach WCAG 2.1 AA
- Impressumspflicht — Alle Angaben nach §5 DDG
- SSL & Sicherheit — HSTS, aktuelle TLS-Versionen, Security Headers
- SEO-Grundlagen — Schema.org, Meta-Tags, Core Web Vitals
Das Ergebnis: Eine Website, die am Tag der Veröffentlichung rechtssicher ist — nicht erst nach teuren Nachbesserungen.
Die richtige Frage ist nicht „Was kostet eine Website?”
Die richtige Frage ist: „Was kostet es, wenn meine Website nicht rechtskonform ist?”
Eine Abmahnung wegen fehlendem Impressum kostet 500–1.500 €. Ein DSGVO-Verstoß kann deutlich teurer werden. Und ein Relaunch nach zwei Jahren, weil die erste Agentur Compliance ignoriert hat, kostet das Doppelte.
Wie steht es um Ihre aktuelle Website? Prüfen Sie kostenlos mit WebPrüfer — oder starten Sie mit einer kostenlosen Ersteinschätzung für Ihr neues Projekt.